FERDINAND LINZENICH SOLO:
EINE SATIRISCHE BEWUßTSEINSERHEITERUNG
„ICH LIEBE DAS LEBEN...
WEIL ICH DARIN AUFTRETEN DARF!“
In seinem ersten Soloprogramm hat sich Ferdinand Linzenich diesen Aphorismus von Pavel Kohout auf die Fahne geschrieben, um das Publikum auf eine ungewöhnliche Reise mitzunehmen - durch das eigene Leben und unsere deutsche Mentalität.
Als ein Mann, der als Kabarettist und Kommunikationsberater viel rumgekommen ist, hat er vor allem eines gelernt: Jeder sollte Unternehmer sein – Unternehmer in eigener Sache. Aber wie bringt man das Deutschen bei, die ja oft lieber Beamte oder Streikposten im eigenen Leben sind?
Viele seiner Landsleute sind nämlich in Linzenichs Augen entweder Anhänger des „Buddhismus mit Vollpension“ oder Verlustdenker, die wenn sie Blumen riechen gleich nach dem Sarg Ausschau halten. Leute, die stets erwarten, irgendein anderer wird’s schon richten, ab dem 30. Lebensjahr nur noch die Tage bis zu ihrer Pensionierung zählen und den Satz „Das war immer schon so“ zu ihrer rhetorischen Allzweckwaffe gemacht haben. Oder kennen Sie noch ein weiteres Land, in dem es seit der Steinzeit in der Aussengastronomie Kaffee nur in Kännchen gibt und wo man sich in Eigentümerversammlungen wegen eines Anwohnerparkplatzes das ganze Leben versauen kann?
Ferdinand Linzenich will in seinem neuen Programm auch satirisch provozieren, aber vor allem humoristisch ermuntern – nämlich zum Nachdenken. Zum Beispiel darüber, warum man in erster Linie die Probleme wirklich bekommt, die man immer schon hat kommen sehen, warum Palmen gefährlicher als Haie sind, wie es einem gelingt im Flugzeug ein VIP-Passagier zu werden, ohne draufzuzahlen, wie man in einem Eiscafe innerhalb
von 10 Sekunden 30 neue Leute kennen lernt und warum es immer an der Badehose liegt, wenn der Bauer nicht schwimmen kann. Kurzum: Er gibt Tipps wie man im Leben nicht immer auf denselben reinfällt – nämlich sich selbst.
Ferdinand Linzenichs erstes Soloprogramm ist Motivationsdoping für den Geist und eine Frischzellenkur für die Seele in Sachen Lebenseinstellung, ein Aphrodisiakum zur Steigerung der Lebenslust. Aber natürlich bleibt Ferdinand Linzenich auch solo der unentwegte Kämpfer gegen Tunnelblick und Political Correctness, als den wir ihn kennen und schätzen. So kann er sich unter anderem natürlich nicht verkneifen, ein paar Sticheleien in Richtung Gutmensch abzuschießen – von „Meine Kinder dürfen so viel Fernsehen gucken wie sie wollen“ bis „Walfleisch ist echt lecker!“
Gönnen Sie sich also ein zweistündiges Wellnessprogramm mit Seelenmassage und Wechselbädern. Ein Kabarettprogramm wie Sie es sicher noch nicht gesehen haben – nämlich zum mitlachen und nachmachen!

